Die Lichttinktur

Lichttinktur

Für graue, dunkle Tage.

Dieses Jahr habe ich wieder eine Lichttinktur angesetzt. Meine letzte war aus 2013 und als immer noch Neu-Gartenbesitzer wollte ich unbedingt eine aus dem eigenen Garten machen.

Mit der Lichttinktur fängt man im wahrsten Sinne den ganzen Sommer in eine Tinktur. Sonnenschein und Blüten. So einfach ist auch das Rezept.

Befülle ein Schraubglas etwa zur Hälfte mit Alkohol (zB 37,5 % Wodka) und sammle dann Blüten im Beet, Garten, auf Wiesen oder wo immer was blüht. Am Besten zur schön sonnigen Mittagszeit und/oder wann immer eine Blüte einen anspricht. Im Laufe des ganzen Sommers.

Und dann möglichst sonnig stellen. Am Besten so lange wie möglich und die Blüten ganz lange im Alkohol lassen, sie blühen dort noch eine ganze Weile weiter. Und wenn das Glas zu voll wird, nehme ich schon mal ein paar Blüten wieder raus oder wechsele die Blüten einmal komplett.

Grundsätzlich geht jede Blüte, denn es geht bei der Tinktur eher darum, den Sonnenschein einzufangen, der in der Blüte und im Sommer vorhanden ist. Die Tinktur speichert quasi das Licht, um es für später verfügbar zu halten. Ich würde allerdings lieber die Blüten möglichst breit mischen und bei den potentiell giftigen lasse ich die Finger davon.

Bei mir steht die Tinktur sogar schon seit dem Frühsommer dauerhaft im Beet und sie hat eine prachtvolle rote Farbe bekommen. Noch ist es nicht zu spät, eine anzusetzen, es kommen bestimmt noch viele schöne sonnige Tage.

Das funktioniert und wann immer im Herbst oder Winter der Tag grau und die Stimmung ebenso ist, nehme ich eine Pipette voll davon oder zwei und meine Stimmung hebt sich.

Wie immer: Alles in Eigenverantwortung nachmachen und probieren.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *